Der städtische Friedhof wurde im 3. drittel des 19. Jahrhunderts angelegt und löste die inzwischen aufgelassenen Friedhöfe an der Albanikirche und den Bartholomäusfriedhof ab und ist bis heute in Benutzung. Er entstand also im Zuge der Auslagerungswelle von Friedhöfen, als die durch die innerstädtischen Anlagen ausgehenden Seuchengefahren langsam erkannt wurden. Im gleichen Atemzug erfolgte auch die Säkularsierung der Anlage, sie stand also unter städtischer und nicht mehr unter kirchlicher Aufsicht.
Die zentrale Kapelle wurde im Jahre 1900 im neoromanischen Stil erbaut.
Die gesamte Anlage stellt im alten Teil eine Mischung aus Park- und Waldfriedhof dar, welches die damals populärsten Anlageformen für Friedhöfe darstellten. Ähnliche Anlageformen findet man z. B. auf dem Melatenfriedhof in Köln oder dem Südfriedhof in Leipzig.
Der Parkähnliche Charakter des Friedhofs wird durch den Teich am nördlichen Ende der Anlage unterstrichen, der von vielen als Ruhepunkt genutzt wird. Um den Park herum wurden viele der Nobelpreisträger und Ehrenbürger der Stadt bestattet, dazu zählen unter anderem David Hilbert, Max Born, Max Plank, Walter Nernst oder auch Otto Hahn zählen.
Der Park liegt direkt an der Hauptzufahrtsstraße zur Göttinger Innenstadt, der Kasseler Landstraße, auf die man dirket von der Autobahnausfahrt „Göttingen“ der A7 auffährt. Eine Parkmöglichkeit gibt es im direkt gegenüberliegenden Einkaufscenter „Herkules“
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