Dieser weltberühmte Friedhof mit künstlerischen, historischen und kultugeschichtlichen Begräbnisstätte, wurde schon im 10./11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt.Damals stand dort ein Aussätzigenhaus das Siechkobel genannt wurde.Um 1395 wurde dann dort der Pestfriedhof mit samt der Stephanuskapelle (Holzschuherkapelle) geweiht.Auf Grund der häufigen Seuchen kam 1518 das Verbot auf die Verstorbenen in den Städten zu begraben.
Die frühsten Grabmäler stammen aus dem Jahre 1520.Die meisten davon bilden ein Meer aus genormten, liegenden Grabsteinen, unter denen Gruften zu finden sind, die ca. 5-20 Tode aufnehmen können.
Auf dem St. Johannisfriedhof finden sich Gräber von Gelehrten, Forschern, Künstlern u.s.w.Arm und Reich liegen friedlich nebeneinender.
Albrecht Dürer - einer der grössten deutschen Maler
Joachim v. Sandrat - Maler und Mitbegründer der Nürnberger Akademie
Veit Stoss - weltberühmter Maler, Bildhauer und Kupferstecher
Wenzel Jamnitzer - Goldschmied der Renaissance
oder
William Wilson - Führer der ersten Lokomotive in Deutschland
liegen unter anderem hier begraben-
Dieser Friedhof ist wirklich sehenswert und jeder sollte ihn besucht haben, wenn er mal in Nürnberg zu Besuch ist.
Bei der Friedhofsverwaltung kann man einen sehr ausführlichen, im Detail beschriebenen Friedhofsführer mit Lageplan (64 Seiten) erhalten, der einem hilf sich an diesem Ort zurecht zu finden. |